Mehr als erfolgreich endete in diesem Frühjahr die Auktionswoche im Schloss Sulzburg für Karlheinz Kaupp und sein Team. Mit bester Laune und Spitzenergebnissen bei Künstlern wie Max Ernst und Lovis Corinth, die bis zu 160.000 € brachten, zahlt sich für das Auktionshaus die liebevolle und detailversessene Produktion aus, die Jahr um Jahr mit neuen Ideen und Innovationen aufwartet. In diesem Frühjahr setzte Kaupp als eines der ersten deutschsprachigen Auktionshäuser auf internationale Online-Live-Auktionen und führte im Katalog entsprechend für die über 2200 Sammlerobjekte auch zusätzliche englische Texte ein. Der vierbändige Katalog, der mit seinen zwischen 1300 und 1600 Seiten Umfang zweimal im Jahr in kürzester Zeit fertiggestellt wird, wird von uns seit 2004 betreut und ist nach seinem neuen Redesign im letzten Jahr noch einmal klarer layoutet, um der Bandbreite verschiedener Angebote von Kaupp, die von Sammler-Spielzeug bis zu hochwertigster Moderner Kunst eine im Auktionsmarkt fast einzigartige Fülle verschiedener Objekte abdecken, gerecht zu werden um die Leser möglichst sicher durch den Katalog zu navigieren. In nur drei Wochen von Texteingang bis zu den druckreifen PDFs werden in einem präzisen Zeitplan an die 3000 Bilder – davon 1500 manuell freigestellt – mit den sukzessive kommenden Texten im Katalog gestaltet und in fünf Korrekturgängen am Bildschirm live mit dem Kaupp-Team korrigiert, um eine möglichst kurze Spanne zwischen Einlieferung der Kunstobjekte und Katalogveröffentlichung zu schaffen. Anschließend wird das Bildmaterial automatisch zu über 25.000 Einzelbildern in verschiedenen Formaten für die (nicht von uns stammende) Homepage aufbereitet, zahlreiche Anzeigen, Einladungen sowie diverse andere Printmedien werden für die internationale Werbung für die Auktion produziert. Das Besondere ist, das ein Projekt dieses Umfangs von einem kleinen, aber hochengagierten Team bei Kaupp in wirklicher Ausnahmeleistung gemeistert wird, das mit Herzblut und viel Arbeit an diesem Katalog mitwirkt, und deshalb fiebern wir natürlich auch mit, ob die Auktion gut läuft – und freuen uns besonders, wenn es so wie diesmal zu unglaublichen Gebotssprüngen kommt, bei denen ein Bild seinen Wert verhundertfacht, oder wenn ein Gemälde, auf das man gewettet hat, auch wirklich gut verkauft wird. Live ist das Ganze in den Hochphasen spannender als ein Fußballspiel – und wir sind jetzt schon gespannt auf die Herbstsaison.


















