Bloody Banking

Das institut für kredit- und finanzwirtschaft ist ein Kunde, wie man ihn sich in der akademischen Bankenszene wohl kaum besser träumen könnte. Das Team um Professor Paul an der Ruhr-Universität Bochum ist alles andere als staubtrocken und bringt die richtige Balance von finanzwirtschaftlichem Know-How und Querdenken in die sonst für Laien oft kryptische Debatte um Basel II oder Finanzmarktkrise. Die Belohnung für diesen Ansatz sind reichlich Presse- und Fernsehpräsenz für das ikf°-Team, aber auch Anerkennung in höchsten Bankerkreisen, die immer wieder gerne zu Gast auf dem Podium der Veranstaltungen des Institutes sind – darunter Stargäste wie Helmut Schmidt, Jean-Claude Trichet, Joachim Hunold oder Oliver Bierhoff. Für uns ist das ikf° immer wieder eine Herausforderung, die uns mal auf Kleinstadt-Fußballfelder, mal in den Himmel mit Flugzeugen, mal in Chemielabors bringt. Nachdem wir bereits zur Bankenkrise mit Photos von gestorbenen Vögeln oder Sturmschäden nach dem Katrina-Hurrikan in New Orleans arbeiteten und Plakatmotive aus dem OP verwendet haben, ist die neue Wissen und Handeln, die sich mit der Aufarbeitung der Krise befasst, mit der Verheilung einer offenen Wunde bis zur sichtbaren Narbe bebildert. Aus Zeitgründen mit Stockphotos  - obwohl wir wahnsinnig gern ein Jahr lang eine solche Heilung begleitet hätten -, aber trotzdem so drastisch, dass einige Mitarbeiter im Büro sich weigerten, das Startbild ins Layout zu nehmen. Wir sind sicher, dass Prof. Paul nach dieser Publikation im Guten wie im Schlechten mit eMails und Briefen rechnen kann – und freuen uns um so mehr, dass er ein so sicheres Gespür für zugespitzte Motive hat und weit entfernt von dem «safety first»-Klischee, das man mit Betriebswirten sonst assoziiert, arbeitet. Wir freuen uns entsprechend auf das nächste Abenteuer…

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