Manchmal entsteht Design auch fast aus Notwehr. Wie bei der am Samstag im Düsseldorfer Hetjens-Museum gestarteten Ausstellungen feinster Keramik-Exponate aus der ungarischen Manufaktur Zsolnay, für die leider das Bildmaterial so gar nicht in plakattauglich-druckreif kam. Die Lösung des Problems ergab ein wirbelndes Pattern der zur Verfügung gestellten Photos, dessen Anmutung schön zu der ähnlich aus einzelnen Elementen zusammenfindenden Ästhetik der Ausstellungsobjekte und zum orientalisch-europäischen Brückenschlag der Zsolnay-Objekte passt, der zusätzlich von der goldenen Sonderfarbe unterstrichen wird, die nicht nur auf den Plakaten, sondern auch auf anderen Medien wie Einladung, Flyer usw. und in der Gestaltung der Ausstellung selbst aufgegriffen wurde. Die Ausstellung zeigt 150 Exponate der legendären Keramikfabrik aus Pécs und läuft noch bis zum 12. September.
